Informationsplattform zu Titandioxid und Kundeninformation


Von:  BV, GIT Bodo Schmidt, Dr. Oliver Nicolai / 07.05.2020 / 07:55 / 20 Tag(e)


Titandioxidpulver ist als vermutlich krebserzeugend beim Einatmen eingestuft – ist das Verarbeiten von Farben und Lacken mit Titandioxid gefährlich? Zur Kundeninformation steht nun auch ein Formblatt zum Herunterladen bereit.


Der Verband der Lack- und Druckfarbenindustrie und der Verband der Mineralfarbenindustrie haben eine neue Informationsplattform rund um Titandioxid ins Leben gerufen.

Die Plattform https://forum-titandioxid.de/ informiert zur genannten Eingangsfrage:

Nein, das Verarbeiten von Farben und Lacken birgt keine Gefahren, solange die üblichen Schutzmaßnahmen für Stäube und Spritznebel beachtet werden.

Das bedeutet, das für das Streichen mit Pinsel und Rolle keine Schutzmaßnahmen erforderlich sind. Wenn Farben gespritzt oder Lacke geschliffen werden, sind die ohnehin schon immer üblichen Schutzmaßnahmen (Absaugung oder Atemschutz) zu treffen.

Auch andere Fragen, wie abfallrechtliche Konsequenzen oder die Auswirkung auf Umweltlabel für Farben oder der Einsatz von Titandioxid in Lebensmitteln (Verbot in Frankreich), werden diskutiert.

Die Plattform bietet zwar kein offenes Dialogforum, Fragen können aber gestellt werden und werden von Fachleuten beantwortet.

Zur Information von Kunden und Verbrauchern kann das beigefügte Formblatt des Bundesverbandes heruntergeladen werden. 

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